• Miteinander sprechen, heißt miteinander lieben
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Miteinander sprechen, heißt miteinander lieben

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©Syda Productions - stock.adobe.com

Es wäre so einfach, wenn wir alle dieselbe Sprache sprächen. Eine klare, eindeutige Sprache, die keinen Interpretationsspielraum zuließe, die eine feste Größe wäre, so wie 1+1=2 ist. Und noch angenehmer wäre es, wenn Babys direkt im Besitz dieser Sprache geboren werden würden. Die  Erwachsenen  müssten  keine  Sorge  dafür  tragen, dass Kinder sprechen und verstehen lernten. Und so bliebe zum Beispiel noch mehr Zeit für die Kommunikation via Smartphone  und  Tablet.  Die Notwendigkeit der intensiven Interaktion zwischen Eltern und Kind entfiele, könnte man via sozialer Medien, wie zum Beispiel  Whats-App dem Nachwuchs in Form von bunten Bildchen und englischen Abkürzungen seine Zuneigung kundtun. Doch ein „lol“ oder ein Grinsesmilie ersetzt kein fröhliches Lächeln und schon gar nicht ein echtes Gefühl.  Was also veranlasst Erwachsene, die einen Kinderwagen schieben, mit einem Kind an der Hand durch die Stadt laufen oder ein  Baby füttern, sich diesem kleinen elektrischen Rechteck so unterwürfig hinzugeben, als hinge das eigene Leben davon ab, während das echte Leben nicht mehr wahrgenommen wird? Nur in der Kommunikation  mit dem „Eltern-Du“ entwickelt sich das „Kinder-Ich-Bewusstsein“.  Voraussetzung für eine positive geistige und eine gute emotionale Entwicklung ist die sichere Bindung zu den Bezugspersonen. Kommunikation beginnt mit Blickkontakt, mit Gestik und Mimik, Aktion und Reaktion. Sie setzt sich fort mit Sprache, Berührung und uneingeschränkter Zuwendung. Haben Sie als Erwachsener schon erlebt, wie es sich anfühlt, wenn Ihr Gegenüber immerzu auf sein Handy starrt und damit herumhantiert, während  Sie versuchen, ein  Gespräch zu  führen?  In der Übertragung heißt das „ich bin nicht wichtig“. Wie muss sich ein Kind fühlen, das erkennt, dass seine Kontaktaufnahmeversuche und Bedürfnisse ignoriert oder nur häppchenweise wahrgenommen werden? Ihrem Smartphone ist es egal, wieviel Zeit Sie ihm widmen – für Ihr Kind ist sie essentiell!

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