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Väter kümmern sich um kranke Kinder

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Jeder 5. berufstätige Vater kümmert sich um kranke Kinder

KKH: Kinderkrankengeld erhalten in Rheinland-Pfalz in 17 Prozent der Fälle Männer

Immer mehr berufstätige Väter kümmern sich zu Hause um ihre erkrankten Kinder. Das ergab eine aktuelle bundesweite Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2016. Demnach ist im vergangenen Jahr jeder fünfte berufstätige Vater tageweise von seinem Arbeitsplatz ferngeblieben, um ein krankes Kind zu betreuen. 2015 war der Anteil noch niedriger (19 Prozent). Gegenüber dem Jahr 2008 hat sich die Zahl der Männer sogar verdoppelt. „Auch wenn die Versorgung kranker Kinder in 80 Prozent der Fälle immer noch Frauensache ist, zeigt die Entwicklung, dass sich das Rollenverständnis in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt hat“, sagt Astrid Janke vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Mainz.

In Rheinland-Pfalz erhielten 17 Prozent der berufstätigen Väter das Kinderkrankengeld. Den bundesweit höchsten Anteil beim Kinderkrankengeld hatten 2016 mit 23 Prozent die Väter in Brandenburg, dicht gefolgt von Berlin mit 22 Prozent. Auf dem letzten Platz rangieren mit jeweils 16 Prozent die Väter aus Bayern und Nordrhein-Westfalen. „Das Kinderkrankengeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen an berufstätige Eltern gezahlt, wenn für ein im Haushalt lebendes Kind, das jünger als 12 Jahre ist und eine Krankheit und notwendige Betreuung von einem Arzt bescheinigt wird“, erklärt Janke. Für jedes Kind, das gesetzlich versichert ist, können bis zu zehn Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragt werden. Sowohl die Mutter als auch der Vater haben einen Anspruch darauf, wenn beide berufstätig sind. Pro Kind können sie also zusammen bis zu 20 Arbeitstage Lohnersatz erhalten.

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